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Dieser Artikel wurde am 03. Feb. 2016 geschrieben, und ist in der Kategorie Abstimmungen, FDP Luzern, FDP.Die Liberalen Luzern, Kantonsrat.

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Der Kleine soll es finanzieren – Nein!

Die Initiative “für Ehe und Familie – gegen die Heiratsstrafe” verlangt, dass verheiratete Paare nicht mehr an direkter Bundessteuer bezahlen als nicht verheiratete. Dieses Anliegen ist gerechtfertigt und bedarf einer sinnvollen und guten Lösung. Diese Initiative gegen die „Heiratsstrafe“ bietet jedoch keine Lösungen. Der Bund sagt, sie betreffe ca. 80 000 Gutverdienende und bringe zwischen 1.2 – 2.5 Mrd. Franken Mindereinnahmen. Das heisst grob gerechnet, dass jeder der zu Entlastenden (gerundet auf Fr. 1.6 Mrd.) Fr. 250 000.— steuerbares Einkommen hat und deshalb ca. Fr. 20 000.— an direkter Bundessteuer zahlt. Nun sollen diese wirklich gut Verdienenden entlastet werden – nicht der einfachere, weniger verdienende Bürger. Der kleine Bürger müsste aber wohl oder übel das entstehende Loch mitfinanzieren. Das macht für mich keinen Sinn und deshalb ein Nein zu dieser Initiative!

Hildisrieden, 02.02.2016

Rosy Schmid

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