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Dieser Artikel wurde am 01. Sep. 2015 geschrieben, und ist in der Kategorie Kantonsrat, Leserbriefe, Liberale Gesellschaft, Liberale Umwelt, Liberale Wirtschaft.

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Damian Müller: Positives Signal der Direktbetroffenen

Der Gotthard-Tunnel muss saniert werden. Wird für die Sanierung eine zweite Röhre erstellt, gibt es nur Gewinner. Die Verkehrsteilnehmer sind künftig nicht mehr dem hohen Sicherheitsrisiko im engen und langen Tunnel mit Gegenverkehr ausgesetzt. Der Verkehr kann dann pro Röhre mit je einer Fahrspur richtungsgetrennt geführt werden.

Die Umwelt: Ohne Sanierungsröhre fahren die Lastwagen und Autos über Jahre statt durch den Berg über die Alpenpässe am Gotthard, San Bernardino oder Simplon. Die Alpen werden ohne zweite Röhre unnötig belastet.

Die Wirtschaft: Die Verbindung ins Tessin und nach Norditalien, notabene der zweitwichtigste Handelspartner der Schweiz vor den USA und China, wird nicht über Jahre gekappt.

Die Urner und Tessiner Bevölkerung: Sie entgehen dem Bau überdimensionierter Verladeanlagen vor ihrer Haustür in der Grösse von 22 Fussballfeldern, die erst noch zu wenig Kapazitäten hätten. Stau und Wartezeiten an den Verladestationen von über 1000 Stunden pro Jahr und Richtung wären vorprogrammiert.

Es ist daher sehr erfreulich, dass sich 36 Urner Landräte für den Sanierungstunnel am Gotthard einsetzen. Das ist ein positives Signal der Direktbetroffenen. Es braucht ein Ja zum Sanierungstunnel am Gotthard!

Damian Müller
Ständeratskandidat FDP.Die Liberalen, Hitzkirch

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